17.05.2018
Neu aufgesetzt
Liebherr hat auf der
Offshore Technology Conference in Houston, Texas, die Wiedereinführung seiner CBO-Kranreihe bekanntgegeben. Das Kürzel steht für
„Compact Board Offshore“ und meint Krane zum Aufbau auf Bohrinseln und Plattformen. Die Reihe gibt bzw. gab es bereits, allerdings war sie in den vergangenen Jahren nicht mehr im Programm. Sie wurde nun, wie es heißt, „unter Berücksichtigung der aktuellen Trends sowie des Feedbacks von Kunden auf der ganzen Welt“ überarbeitet und insbesondere kompakter gestaltet.
Mit einer Tragfähigkeit von bis zu 100 Tonnen wurde die CBO-Serie im Hinblick auf allgemeine Anwendungen in der Öl- und Gasindustrie entwickelt. Derzeit sind
zwei Systemgrößen zu haben: zum einen der CBO 1500 (1.500 mt) mit einer Haupthubkapazität von 50 Tonnen und einer maximalen Hauptauslegerlänge von 42 Metern, zum anderen der CBO 3600 (3.600 mt) mit hundert Tonnen Traglast und 63 Metern Hauptauslegerlänge.
Wichtiges Merkmal ist daneben der kompakte Aufbau. Mit weniger als vier Metern ist der Schwenkradius extrem klein, sodass er gerade auf Plattformen mit engen Platzverhältnissen seine Trümpfe ausspielt. Aufgrund des Designs können die Krane beispielsweise auch sehr nah an den Beinen einer Jack-Up-Plattform montiert werden.
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Liebherr CBO 3600 bietet eine maximale Auslage von 63 Metern
Der Kran basiert auf der bewährten
Gittermaststruktur mit A-Bock, Seilwipp- und Drehkranzsystem. Die Krankabine ist mittig angeordnet, was gute Sichtverhältnisse auf die Ladung bietet. Neu ist auch das Wartungskonzept: Das Maschinenhaus einschließlich aller Komponenten kann in einem Stück ausgetauscht werden. Gefertigt und getestet werden die Krane komplett in Liebherrs maritimer Sparte in Rostock.
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